Altersvorsorge für Selbstständige: 5 aktuelle Fakten für Freiberufler in Bayern
Als Selbstständiger kennst Du das: Der Steuerberater ruft, die Rechnungen stapeln sich, der nächste Auftrag will raus. Und irgendwo ganz weit hinten im Kopf sitzt so ein Gedanke: Wie ist das eigentlich mit meiner Rente? Genau um dieses Thema geht’s heute. Altersvorsorge Selbstständige klingt sperrig, ist aber der Unterschied zwischen entspanntem Ruhestand und der Frage, ob Du mit 70 noch Rechnungen schreibst weil Du musst.
Als Selbstständiger bist Du beim Thema Rente komplett auf Dich allein gestellt. Was Du nicht selbst aufbaust, ist am Ende nicht da. Wer früh anfängt und klug mischt, sichert sich echte Freiheit im Alter.
Warum die Altersvorsorge für Selbstständige so anders läuft
Ich sitze regelmäßig mit Handwerkern, Grafikern und Freiberuflern aus dem Landkreis Rosenheim zusammen. Fast immer die gleiche Situation: der Laden läuft, die Umsätze passen, aber beim Thema Rente wird’s still. Kein Wunder. Als Angestellter zahlt der Arbeitgeber jeden Monat brav in die gesetzliche Rentenversicherung ein. Als Selbstständiger bist Du Dein eigener Chef. Auch beim Sparen fürs Alter.
Viele Freiberufler in Bayern sind nicht pflichtversichert und haben auch kein Versorgungswerk im Rücken. Das heißt: was Du nicht selber aufbaust, ist am Ende nicht da. Laut Deutscher Rentenversicherung zahlen Selbstständige nur in bestimmten Berufsgruppen automatisch ein, zum Beispiel Handwerker, Lehrer oder Künstler über die KSK. Alle anderen entscheiden selbst. Das ist Freiheit und Verantwortung in einem Paket. Ich sag’s ehrlich: die meisten unterschätzen das erst mal.
Rürup, private Rente oder ETF: was passt für Dich?
Jetzt kommt der Teil, an dem viele abschalten. Aber bleib dran, ich mach’s kurz und verständlich. Bei der Altersvorsorge Selbstständige gibt’s im Kern drei Baustellen: die Rürup Rente, die private Rentenversicherung und den ETF Sparplan. Jede hat ihren Sinn und ihre Macken.
Die Rürup Rente ist steuerlich attraktiv. Beiträge kannst Du in großem Umfang absetzen, dafür ist die Auszahlung später eine lebenslange Rente. Kein Kapital auf einen Schlag, keine Vererbung im klassischen Sinn. Wer viel Steuern zahlt, kann davon profitieren. Die private Rentenversicherung ist flexibler, oft mit Kapitalwahlrecht. Nach Angaben der BaFin ist das ein Produkt mit klaren Spielregeln, aber Du solltest genau auf Kosten und Garantien schauen. Der ETF Sparplan schließlich ist günstig, transparent und flexibel, aber ohne Steuervorteil beim Einzahlen. Auf meiner Angebotsseite zeig ich Dir, wie ich das Thema mit meinen Kunden angehe. Was für Dich passt, hängt von Deinem Einkommen, Deinem Steuersatz und Deinem Sicherheitsbedürfnis ab. Eine Universallösung gibt’s nicht, auch wenn manche das gern behaupten.
Die häufigsten Fehler bei der Vorsorge ohne Arbeitgeber
Ich erlebe die immer wieder, drei Klassiker.
Wie viel Du wirklich zurücklegen solltest, hängt davon ab, was Du im Alter brauchst. Faustregel: ungefähr 70 bis 80 Prozent Deines heutigen Nettos willst Du später zur Verfügung haben. Wer 3.000 Euro netto braucht, muss über 30 bis 40 Jahre einiges an Kapital aufbauen. Klingt viel, ist aber machbar, wenn Du früh anfängst. Ein guter Mix aus Rürup, privater Rente und ETF verteilt das Risiko. Und ganz wichtig: Absicherung der Arbeitskraft nicht vergessen. Die beste Rentenplanung nützt Dir nix, wenn Du morgen berufsunfähig bist und nicht mehr einzahlen kannst.
Häufige Fragen
Deine Altersvorsorge als Selbstständiger
Einfach. Klar. Persönlich.
Ich schau mir Deine Situation an und sag Dir, was für Dich als Selbstständiger in Bayern wirklich sinnvoll ist – ohne Standardlösungen, ohne Druck.
Quellen
- Deutsche Rentenversicherung, Rentenarten und Leistungen im Überblick
- Deutsche Rentenversicherung, offizielle Informationen zur gesetzlichen Rente
- BaFin, Informationen zur Lebens- und Rentenversicherung
Titelbild: KI-generiert mit Google Imagen 4



