Risikolebensversicherung Familien: 5 überraschende Fakten
Risikolebensversicherung für Familien: Wann macht sie wirklich Sinn?
Ich habe heute mit einem Bekannten geplaudert. Zwei Kinder, Haus in der Nähe von Rosenheim, Frau in Elternzeit. Er fragte mich fast entschuldigend: ‚Erich, ich weiß, ich müsste mich mal um eine Risikolebensversicherung kümmern, aber ich hab das irgendwie immer aufgeschoben.‘ Ich kenn diesen Satz. Ich höre ihn fast jede Woche. Und ich sag Dir ganz offen: Gerade wenn Du Familie hast, ist Aufschieben hier kein neutrales Nicht-Entscheiden. Es ist eine Entscheidung. Nur leider eine ohne Plan B.
Was eine Risikolebensversicherung für Familien wirklich bedeutet
Eine Risikolebensversicherung klingt nach trockenem Versicherungskram. Ist sie aber nicht. Im Kern ist sie eine einfache Aussage: Wenn Dir etwas passiert, bekommt Deine Familie eine vereinbarte Summe ausgezahlt. Kein Theater, keine Wartezeit, kein Kleingedrucktes das den Witz macht. Die Versicherung zahlt im Todesfall eine Einmalsumme an Deine Hinterbliebenen, also an Deine Partnerin oder Deinen Partner, Deine Kinder oder wen Du auch immer als Bezugsberechtigten einsetzt.
In Bayern, wo Immobilienpreise hoch und Kredite keine Seltenheit sind, ist die Risikolebensversicherung für Familien keine optionale Kür – sie ist unverzichtbarer Hinterbliebenenschutz. Ohne sie riskiert die Familie Haus und Lebensstandard.
Was viele unterschätzen: In Bayern, wo Immobilienpreise nicht gerade günstig sind und viele junge Familien einen Kredit laufen haben, ist der Hinterbliebenenschutz keine Kür. Es ist Pflicht. Stell Dir vor, Du hast gemeinsam mit Deiner Partnerin ein Haus in Rosenheim oder im Chiemgau finanziert. Du verdienst das Haupteinkommen. Und dann passiert das Undenkbare. Ohne Risikolebensversicherung steht Deine Familie vor der Entscheidung: Kredit irgendwie weiter bedienen oder das Haus verkaufen. Laut Angaben der Versicherungswirtschaft laut dieversicherer.de ist die Risikolebensversicherung eine der wichtigsten Absicherungen für Familien überhaupt, wird aber in Deutschland nach wie vor deutlich zu selten abgeschlossen.
Ich hab das beim Konzern selbst gesehen: Produkte die komplex klingen, werden nicht erklärt. Ich mach das anders. Eine Risikolebensversicherung ist das Klarste was es im Versicherungsbereich gibt. Du zahlst einen monatlichen Beitrag. Wenn Du stirbst, zahlt die Versicherung. Wenn Du die Laufzeit überlebst, war das Geld gut investiert weil Deine Familie abgesichert war. Ende der Geschichte.
Wie viel Risikolebensversicherung brauche ich als Elternteil wirklich?
Das ist die Frage die mir am häufigsten gestellt wird. Und ich gebe Dir eine ehrliche Antwort: Es gibt keine Zahl die für alle passt. Aber es gibt Faustregeln die ich meinen Kunden aus dem Landkreis Rosenheim, Traunstein und Miesbach immer mitgebe, damit sie einen Startpunkt haben.
Faustregel Nummer eins: Die Versicherungssumme sollte mindestens dem drei- bis fünffachen Jahreseinkommen entsprechen. Also wenn Du 50.000 Euro im Jahr verdienst, wären 150.000 bis 250.000 Euro Versicherungssumme ein sinnvoller Startpunkt. Faustregel Nummer zwei: Wenn Du einen laufenden Immobilienkredit hast, dann sollte die Versicherungssumme mindestens die offene Restschuld abdecken. So bleibt das Dach über dem Kopf der Familie gesichert. Das ist nicht verhandelbar in meinen Augen.
Was viele nicht wissen: Es gibt sogenannte verbundene Risikolebensversicherungen für Paare. Beide Partner sind in einem Vertrag versichert. Das klingt günstig und ist es auch, hat aber einen Haken: Es zahlt immer nur einmal, nämlich beim ersten Todesfall. Danach ist der Vertrag beendet. Für manche Konstellationen passt das, für andere nicht. Ich schau mir das immer individuell an, weil ein Schema F hier schlicht zu kurz greift. Laut Franke und Bornberg, die Risikolebensversicherungen regelmäßig analysieren und bewerten, unterscheiden sich die Tarife am Markt erheblich, nicht nur im Preis sondern auch in den Leistungsdetails. Deshalb lohnt sich ein genauer Blick auf das Kleingedruckte.
Zur Laufzeit: Die sollte mindestens so lange reichen bis die Kinder auf eigenen Beinen stehen oder der Kredit abbezahlt ist. In der Praxis sind das oft 20 bis 25 Jahre. Und fang so früh wie möglich an. Je jünger und gesünder Du bist, desto günstiger der Beitrag. Das ist bei der Risikolebensversicherung für junge Eltern ein echter Vorteil.
Diese Fehler bei der Risikolebensversicherung erlebe ich immer wieder
Ich sag’s Dir direkt: Es gibt ein paar Klassiker die ich in fast 20 Jahren als Makler dutzendfach gesehen habe. Fehler die sich vermeiden lassen, wenn jemand einmal kurz aufpasst.
Fehler Nummer eins: Zu niedrige Versicherungssumme. Viele nehmen einfach eine runde Zahl, 100.000 Euro klingt ja nach viel. Ist es aber oft nicht. Gerade wenn noch ein Kredit läuft und Kinder da sind, kann das zu knapp werden. Dann zahlt die Versicherung zwar, aber die Familie steht trotzdem unter Druck.
Fehler Nummer zwei: Gesundheitsfragen nicht ernst nehmen. Bei der Risikolebensversicherung musst Du beim Antrag Gesundheitsfragen beantworten. Wer hier schummelt, riskiert im Ernstfall dass die Versicherung nicht zahlt. Das ist kein Spaß. Ich mache mit meinen Kunden immer eine genaue Durchsicht dieser Fragen bevor wir irgendetwas einreichen. Wenn nötig, stelle ich auch anonymisierte Risiko-Voranfragen bei verschiedenen Gesellschaften, damit ich weiß welcher Anbieter zu den konkreten Umständen passt. Das erspart böse Überraschungen.
Fehler Nummer drei: Bezugsberechtigte nicht richtig einsetzen. Die Versicherungssumme geht an den Bezugsberechtigten, nicht automatisch an den Erben. Wer hier nichts einträgt oder einen alten Stand hat, riskiert dass das Geld an die falsche Person geht oder in die Erbmasse fließt und damit womöglich dem Finanzamt zugänglich wird. Klingt technisch, ist aber wichtig.
Fehler Nummer vier: Zu kurze Laufzeit wählen um den Beitrag zu drücken. Ich versteh den Gedanken. Aber wenn die Laufzeit endet bevor die Kinder groß sind oder der Kredit abbezahlt ist, dann war der Spareffekt teuer erkauft. Lieber einen Tick mehr im Monat, dafür die richtige Absicherung bis zum Ende.
Fehler Nummer fünf: Einfach gar nichts tun. Das ist tatsächlich der häufigste Fehler. Laut asscompact.de entwickeln Versicherer zwar laufend neue Produktfeatures rund um die Risikolebensversicherung. Aber das nützt nichts wenn der Vertrag nie abgeschlossen wird. Aufschieben ist hier keine Option wenn Du Familie hast.
Häufige Fragen
Deine Familie verdient die richtige Absicherung.
Ich schau mir Deine Situation persönlich an – kein Formular-Pingpong, keine Hotline. Als Makler in Rosenheim kenne ich die Lage vieler Familien in Bayern aus dem Alltag. Meld Dich einfach.
Quellen
Titelbild: KI-generiert mit Google Imagen 4



