Private Krankenversicherung 2026: Was Du jetzt wissen musst
PKV 2026: Neue Einkommensgrenzen, höhere Arbeitgeberzuschüsse und digitale Beitragsnachweise. Erich Schropp, Versicherungsmakler aus Rosenheim, erklärt die wichtigsten Änderungen.
Das Jahr 2026 bringt einige wichtige Neuerungen für alle, die privat krankenversichert sind oder einen Wechsel in die PKV planen. Als Versicherungsmakler aus Rosenheim erkläre ich Dir, was sich konkret ändert — und was das für Dich bedeutet.
Neue Einkommensgrenze: Wer kann 2026 in die PKV wechseln?
Wer als Angestellter von der gesetzlichen in die private Krankenversicherung wechseln möchte, muss ab 2026 ein höheres Einkommen vorweisen: Die sogenannte Jahresarbeitsentgeltgrenze steigt auf 77.400 Euro brutto im Jahr — 2025 lag sie noch bei 73.800 Euro. T-online
Wer bereits privat versichert ist und durch die neue Grenze betroffen wird, muss jedoch nicht zurück in die GKV: Auf Antrag kann man sich von der GKV-Versicherungspflicht befreien lassen und in der PKV bleiben. PKV-Serviceportal
Höhere Arbeitgeberzuschüsse — mehr Geld für Dich
Eine gute Nachricht für privat versicherte Angestellte: Der maximale Arbeitgeberzuschuss zur Krankenversicherung steigt 2026 auf 508,59 Euro monatlich (2025: 471,32 Euro), der Zuschuss zur Pflegeversicherung auf 104,63 Euro monatlich (2025: 99,23 Euro). PKV-Serviceportal
Wer den maximalen Zuschuss nicht voll ausschöpft, kann den verbleibenden Betrag für mitversicherte Familienangehörige nutzen — sofern deren Einkommen 565 Euro monatlich nicht übersteigt.
Schluss mit Papierkram: Digitale Beitragsnachweise ab 2026
Ab dem 1. Januar 2026 wird die elektronische Datenübermittlung zwischen privaten Krankenversicherern, dem Bundeszentralamt für Steuern und Arbeitgebern verpflichtend eingeführt. Der Arbeitgeberzuschuss zur PKV sowie die steuerliche Berücksichtigung der Beiträge erfolgen damit automatisch. ECOVIS RTS
Das bedeutet: Den jährlichen Papier-Beitragsnachweis, den Du bisher beim Arbeitgeber einreichen musstest, gibt es nicht mehr. Alles läuft digital — weniger Aufwand für Dich.
Elektronische Patientenakte (ePA) wird ausgebaut
Ab Mitte 2026 bieten viele private Krankenversicherungen neue ePA-Funktionen, darunter eine erweiterte Medikationsliste mit rezeptfreien Arzneimitteln und einen elektronischen Medikationsplan. MedLabPortal Das macht die Verwaltung Deiner Gesundheitsdaten deutlich komfortabler.
PKV vs. GKV 2026: Lohnt sich der Wechsel?
Auch gesetzlich Versicherte sind von stetigen Beitragserhöhungen betroffen: Beschäftigte mit Durchschnittseinkommen zahlen ab 2026 voraussichtlich knapp 770 Euro pro Monat allein für die Krankenversicherung. Der PKV-Durchschnittsbeitrag liegt dagegen bei rund 617 Euro pro Monat. PKV
Für viele Selbstständige, Freiberufler und gut verdienende Angestellte kann die PKV also deutlich günstiger sein — bei gleichzeitig besseren Leistungen.
Mein Fazit als Makler
Die Änderungen 2026 machen die PKV für viele attraktiver — aber ein Wechsel will gut überlegt sein. Entscheidend sind Dein Alter, Dein Gesundheitszustand und Deine individuelle Lebenssituation. Als erfahrener Makler vergleiche ich für Dich nahezu alle Anbieter und finde den Tarif, der wirklich zu Dir passt.
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